- Tantra ohne künstliche Abgrenzung: schwul, bi, trans*, lesbisch, inter*, pan & hetero
Der Energieausgleich oder welche Rolle spielt das Geld?
Als ich anfing mit Tantra Massagen fand ich den Begriff „Energieausgleich“ für die Vergütung kitschig. Denn schließlich sollte klar sein: Auch ein Masseur oder Kursleiter muss essen, Ausbildungskosten begleichen, Raummiete zahlen, Steuern, Versicherungen - von Heizung, Tee und Massageöl ganz abgesehen. Selbst diese Webpage hostet sich nicht von allein 😊 Warum hält sich dieser Begriff so hartnäckig?
Das vereinfachte Bild der Tantramassage sagt: Du als Massagegast verbindest Dich mit Dir selbst, der Masseur erhält Energie vom Universum und gibt sie an Dich weiter- du gibt’s an das Universum. Das sollte auch im Zentrum stehen: Entspannung, Energie, Selbsterfahrung für den Gast.
Dazu gibt es aber immer auch eine wechselseitige direkte emotionale Verbindung zwischen Massagegast und Masseur: Und das ist auch gut so! Dein Wunsch, in diesem Zusammenhang etwas zurück geben zu wollen, ist normal. Was hat das mit Geld zu tun? Geld kann ganz variabel eingesetzt werden. Es ist ein Stück Freiheit. Denn es gibt auch den Dritten Kreislauf: der Masseur gibt über das Geld, wenn er es in etwas Schönes investiert Energie ans Große Ganze zurück.
Und deshalb spüren wir Bodyworker so meine ich, immer den Drag zu mindestens einen Teil davon recht bald auszugeben, um mit diesem Akt ein Stückchen Energie an das Universum und in den großen Kreislauf zurückzuführen.
Dies ermöglicht, die richtige Nähe und Distanz ausbalancieren – damit Raum zu schaffen – einen besonderen Raum der Begegnung und Freiheit, der ohne diese Transaktion nicht entstehen würde. Und dafür ja, tatsächlich ist der Begriff „Energieausgleich“ genau richtig. Namaste!